Archiv für den Monat: November 2012

WCIT Konferenz: Deutschland gegen neue Regulierungen

Anlässlich der WCIT Konferenz fordern die ETNO (Europ. Netzwerkbetreiber), dass die Internationale Fernmeldeunion ITU ihre Kompetenzen auf das Internet ausdehnt und die Grundlagen für ein Zweiklassen-Internet geschafft werden. Länder wie Russland und Iran wollen ausserdem eine Online-Überwachung verankern. Die Deutsche Bundesregierung lehnt diese Vorstösse nun offiziell ab. Umgekehrt sei auch die Regelung von Netzneutralität keine Aufgabe der ITU.

Quelle: Spiegel Online

Interessantes Projekt: Digital Openness Index [do:index]

Der deutsche Verein Digitale Gesellschaft e. V., der österreichische Verein Freie Netze. Freies Wissen. und der Schweizer Verein Digitale Allmend haben das Projekt eines Digitalen Offenheitsindex (Digital Openness Index, do:index) initiiert, um den Beitrag öffentlicher Körperschaften zu digitalen Gemeingütern (wie Daten, Informationen, Wissen, Infrastruktur) sicht- und vergleichbar zu machen. Auf Basis einer breiten und in Teilbereiche gegliederten Indikatorenmatrix soll ein Ranking von ausgewählten Gebietskörperschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellt sowie ein Softwaretool zur Selbsteinstufung nicht gelisteter Kommunen entwickelt werden.

Mehr zum Projekt auf http://www.do-index.org/idee-konzept/

Kampagne: Meine Vorratsdaten – jetzt!

Seit 10 Jahren kennt die Schweiz die Vorratsdatenspeicherung. Immer häufiger wird die Beweislast umgedreht: Wer in der Nähe eines Tatorts das Handy benutzt hat, muss seine Unschuld beweisen. Wenn man aber seine eigenen Vorratsdaten einfordern wird, mauern die Provider. Drum: Mach mit bei der Kampagne “Meine Vorratsdaten – jetzt!” Weiterlesen

WCIT in Dubai: Wie bedroht ist das Internet?

Die Anfang Dezember beginnende Weltkonferenz zur internationalen Telekommunikation (WCIT) in Dubai wirft wesentliche Fragen auf. Die Rahmenbedingungen des Internets könnten sich tiefgreifend verändern. Vinton Cerf formulierte es drastisch: «Das offene Netz war nie in grösserer Gefahr als jetzt». Wer allerdings die Guten und wer die Bösen sind in dieser Auseinandersetzung – das ist ziemlich kompliziert. Und Cerf vertritt nicht nur die hohen Interessen der Internet-User, sondern auch die banal finanziellen seines Arbeitgebers Google. Beruhigend für einmal: schnelle Entscheide sind nicht zu erwarten. Weiterlesen