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Amtliche Sammlung von 1948 bis 1998 als OpenData online

Das Schweizerische Bundesarchiv hat die Bereinigte Sammlung und die komplette Amtliche Sammlung des Bundesrechts von 1948 bis 1998 in den drei Amtssprachen online geschaltet. Die Sammlungen sind eine zentrale juristische und historische Quelle: Zusammen bieten sie einen vollständigen historischen Überblick über die Entwicklung des Bundesrechts seit 1948. Auf der Plattform amtsdruckschriften.ch stehen nun die Originaltexte der beiden Sammlungen als PDF zur Verfügung. Mit ihnen können einzelne Versionen von Erlassen rekonstruiert und Änderungen nachverfolgt werden. Mit dem XML-Format auf opendata.swiss lassen sich die Daten zudem maschinell auswerten und mit anderen Informationen kombinieren.

 

„Ich bin ein starker Verfechter von Netzneutralität“

Das längere Interview von Janine Aegerter mit Balthasar Glättli in der Netzwoche ist unterdessen auch online verfügbar. Ein paar Kernaussagen:

In der Asylpolitik gab es seit den 80er-Jahren im Schnitt alle drei Jahre eine Revision. Unser Datenschutzgesetz hingegen ist etwa 20 Jahre alt. Es wurde in der ganzen Zeit nie systematisch angepasst.

Anbieter von Webangeboten in der Schweiz müssten „Privacy by Default“ haben…

Problematisch [bei Open Data] ist, dass die Steuerzahler das Gefühl haben, sie hätten bereits für die Daten bezahlt. Gleichzeitig verlangt man vom Bund, vermehrt eigenwirtschaftlich zu sein. Da wäre der Verkauf von Daten eine Einnahmequelle. Den Fünfer und das Weggli gibt es folglich nicht.

Das ganze Interview mit Statements u.a. auch zu Green IT und Kulturflatrate auf Netzwoche Online

Interessantes Projekt: Digital Openness Index [do:index]

Der deutsche Verein Digitale Gesellschaft e. V., der österreichische Verein Freie Netze. Freies Wissen. und der Schweizer Verein Digitale Allmend haben das Projekt eines Digitalen Offenheitsindex (Digital Openness Index, do:index) initiiert, um den Beitrag öffentlicher Körperschaften zu digitalen Gemeingütern (wie Daten, Informationen, Wissen, Infrastruktur) sicht- und vergleichbar zu machen. Auf Basis einer breiten und in Teilbereiche gegliederten Indikatorenmatrix soll ein Ranking von ausgewählten Gebietskörperschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellt sowie ein Softwaretool zur Selbsteinstufung nicht gelisteter Kommunen entwickelt werden.

Mehr zum Projekt auf http://www.do-index.org/idee-konzept/